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Meldung:

Paramentenweberei Hubert Gotzes / Haus der Seidenkultur
Krefeld-Mitte, 17. Juli 2016
SPD-Sommerprogramm 2016

"Haus der Seidenkultur" - ein Juwel in der Krefelder Innenstadt

Organisation: Halide Özkurt und Claus Minwegen
Handwebmeister Günter Oehms am historischen Webstuhl
Handwebmeister Günter Oehms am historischen Webstuhl (Dietbert Wendler)
Haus der Seidenkultur, Dieter Brenner zeigt den Besuchern einen wertvollen Seidenstoff
HdS-Sprecher Dieter Brenner zeigt den Besuchern einen wertvollen Seidenstoff (Dietbert Wendler)
Hansgeorg Hauser ließ es sich nicht nehmen, die Gäste, die der Einladung der SPD Krefeld-Mitte zu einer Besichtigung des Museums "Haus der Seidenkultur" (HdS) gefolgt waren, persönlich in Empfang zu nehmen und zu begrüßen.

Den umtriebigen Unternehmer kann man mit Fug und Recht als Retter der ehemaligen Paramentenweberei Hubert Gotzes bezeichnen. Ohne ihn und sein beharrliches Engagement gäbe es das Industriedenkmal an der Luisenstraße 15 längst nicht mehr; das Haus wird heute als Museumsbetrieb geführt und zieht regelmäßig Besucher aus Nah und Fern und sogar von anderen Kontinenten an. Vor einigen Wochen hat Oberbürgermeister Frank Meyer, schon seit Jahren Mitglied des Fördervereins, zur Freude Hansgeorg Hausers und seiner ebenfalls ehrenamtlichen Mitstreiter die Schirmherrschaft übernommen.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat die SPD Mitte mehrmals zu Besichtigungen des einzigartigen Museums eingeladen; wegen der großen Nachfrage wurde der Programmpunkt auch diesmal wieder aufgenommen. Die Organisatoren Claus Minwegen und Ratsfrau Halide Özkurt freuten sich über 20 interessierte Gäste. Nach einer Einführung, bei der man auch in den Genuss eines Films über das Museum kam, führte HdS-Sprecher Dieter Brenner mit Witz und Sachkunde durch das bereits im Jahr 1868 erbaute typische Krefelder "Vierfensterhaus" und durch die aktuelle Sonderausstellung "Ein Koffer Samt und Seide". Der 80jährige Handwebmeister Günter Oehms gab am historischen Webstuhl eine Kostprobe seiner Handwerkskunst; besonders beeindruckt waren die Besucher von seiner Fuß- und Fingerfertigkeit.

Die Führung endete mit einem absoluten Highlight: Die Gruppe durfte sich die in einem gesonderten, klimatisierten Raum ausgestellten Paramente ansehen. Parament ist in der katholischen Kirche die Bezeichnung für alle liturgisch verwendeten Textilien und Gewänder. Die im Haus der Seidenkultur gezeigten Gewänder stammen aus der Zeit, als die Paramentenweberei Hubert Gotzes noch in Betrieb gewesen ist, und sie gehören neben den historischen Webstühlen zum Kostbarsten, was das Museum zu bieten hat.
Links:
Haus der Seidenkultur

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