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SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann
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Meldung:

Jugendstil im Viersener Stadtbad
04. Juli 2009
Sommer-Ferien-Programm der SPD Krefeld-Mitte

Unsere Ratsfrau Anke Drießen-Seeger zeigt, wie schön das Stadtbad an der Neusser Straße wieder werden könnte

Renovierung des Viersener Jugendstilbads vorbildlich!
Schwimmhalle im Stadtbad Viersen
Schwimmhalle im Jugendstilbad Viersen
Krefelder Besucher vor dem Viersener Stadtbad
Krefelder vor dem Viersener Jugendstilbad
Mit einem Highlight startete die SPD Krefeld-Mitte in ihr Sommer-Ferien-Programm für die Krefelder Bürger. Eine Gruppe von 15 Interessierten war der Einladung gefolgt und schaute sich das vorbildlich renovierte Jugendstilbad in Viersen an. Die Besucher waren beeindruckt nicht nur von Schwimmhalle, Nebenräumen, Treppenhaus und Außenanlagen, sondern vor allem auch vom intelligenten Konzept, das Schwimmen mit den verschiedensten Angeboten im Bereich Wellness und Gesundheit verbindet und damit den finanziellen Zuschuss durch die Stadt in überschaubarem Rahmen hält.

Einhellige Meinung der von den Ratsfrauen Anke Drießen-Seeger und Gerda Schnell begleiteten Seidenstädtern: Wunderschön, tolles Konzept, es muss einfach gelingen, das auch in Krefeld durchzusetzen.

Für ihre damals 23.000 Einwohner baute die Stadt Viersen in den Jahren 1905/06 auf einem von Josef Kaiser – bekannt durch "Kaiser’s Kaffee" – gestifteten Grundstück an der Burgstraße ein Bad. Das so genannte Volksbad wurde nach einem Entwurf des Architekten Willy Esser mit vielen Jugendstilelementen ausgeschmückt. Die Schwimmhalle erhielt bleiverglaste Fenster, an deren Wiederherstellung sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 1995 beteiligte. Im Bauwerk gab es neben der Schwimmhalle auch Wannen-, Brause-, Heißluft- und Dampfbäder sowie Massage- und Ruheräume.

Das Viersener Bad sollte 1992 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden. Starker Bürgerprotest sorgte dafür, dass moderne Umwelttechnik eingebaut wurde und der ursprüngliche Zustand trotzdem erhalten blieb. Seit 1995 kann das Bad wieder genutzt werden und es erfreut sich auch heute großer Beliebtheit. Somit gilt es als eines der letzten genutzten Bäder der Wilhelminischen Epoche. 1997 wurde die Stadt Viersen für die beispielhafte Sanierung ihres Jugendstilbades mit dem Rheinischen Denkmalpreis ausgezeichnet.

OB-Kandidat Uli Hahnen hat sich vorgenommen, diesem Beispiel mit Hilfe der SWK zu folgen. Schließlich übertrifft das Stadtbad an der Neusser Straße, auch Kaiserbad genannt, das Viersener Bad bei weitem an Pracht und Größe und könnte somit wieder zum Publikumsmagneten werden.

Interessant wird das Projekt, so hoffen die Sozialdemokraten, für das städtische Tochterunternehmen SWK durch das neue Jahressteuergesetz. Das ermöglicht eine steuerliche Verrechnung zwischen Verlusten und Gewinnen unter bestimmten Voraussetzungen. Zum Beispiel, wenn am Stadtbad ein Blockheizkraftwerk gebaut wird, das die Versorgung für das gesamte Quartier übernimmt.

Für Uli Hahnen und seine Mitstreiter ist dies nach diversen gescheiterten Ausschreibungen die letzte Möglichkeit, das Denkmal zu erhalten und damit gleichzeitig etwas für die südliche Innenstadt zu tun.

Mit Hilfe der SWK kann man die Sanierung stemmen, das Schwimmen erhalten und neue Mieter und Interessenten finden. Denkbar wären Gastronomie, Wohnen, Wellness, Einzelhandel und Dienstleister. Mit einem vernünftigen Konzept kann man Zuschüsse erhalten, außerdem sind Denkmalschutzmittel in erheblicher Höhe in Aussicht gestellt worden.

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