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Meldung:

19. Dezember 2011

SPD-Mitte-Vorstandsmitglieder übernehmen Patenschaft für Stolpersteine

Anke Drießen-Seeger beobachtet die Verlegung der Stolpersteine
Anke Drießen-Seeger beobachtet die Verlegung der Steine
Vier Stolpersteine, die an die ermordete Familie Beer erinnern
Die Stolpersteine für die Familie de Beer
Als bekannt wurde, dass in Krefeld zum dritten Mal Stolpersteine würden verlegt werden können, gäbe es denn genügend Sponsoren, zögerten die Vorstandsmitglieder der SPD Mitte keinen Augenblick. Sie legten zusammen und übernahmen die Patenschaft für vier der Gedenksteine.

Der Künstler Gunter Demnig, welcher seit 1996 mit dieser Aktion überall in Deutschland und mittlerweile auch im europäischen Ausland an die Opfer der NS-Zeit erinnert, kam am 16. November 2011 nach Krefeld und verlegte 27 neue Stolpersteine, vier davon vor dem SpieDie. Auf diesem Gelände, wo heute die Kinder des Viertels unter der Obhut von Helmut Boeck und seinen Mitstreitern ausgelassen spielen können, wohnte bis zu ihrer Deportation im Jahr 1942 die jüdische Familie de Beer: Bruno und Johanna mit ihren Kindern Rudolf und Ida. Bruno de Beer betrieb an der Dießemer Straße einen Schrotthandel, die Tochter arbeitete in einem Haushalt, der Sohn machte wahrscheinlich eine Lehre. Im April 1942 wurden alle vier von den Nazis ins Ghetto Izbica in Polen deportiert und entweder dort oder in einem Vernichtungslager ermordet.

Ortsvereinsvorsitzende Anke Drießen-Seeger war bei der Verlegung auf der Dießemer Straße anwesend und nutzte im Anschluss die Gelegenheit, sich bei einer Tasse Kaffee mit dem Künstler zu unterhalten. Sie zeigte sich sehr beeindruckt von seinem Engagement.
Links:
Stolpersteine - Gunter Demnig
WZ 21.02.2011 "Wer kennt Rudolf de Beer"?
Villa Merländer e.V., "In Krefeld werden neue Stolpersteine verlegt"
Informationen über das SpieDie

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